unsere Räder

Hier sollen nach und nach unsere Räder in einer Fahrrad-Gallerie vorgestellt werden.

Martin: Canyon Fully im Wandel der Zeiten, Rennrad, Stadtrad

Birgit: Mountainbike, Rennrad, Stadtrad

Philipp: Mountainbike, Rennrad

 

History - meine Fahrräder (Martin)

Ich fahre auch Rennrad, die Liebe gehört aber dem Mountainbike.
Nachdem unser Vater sich schon 1984 (?) sein erstes MTB gekauft hat (ein gelbes Schauff Alpin mit kompletter Deore II Ausstattung, damals noch mit Biopace-Kettenblättern, 18 Gängen und den ersten Cantis) wurden meine Brüder und ich schnell vom Geländerad-Virus befallen und so kaufte ich mir 1986 mein erstes eigenes MTB: ein weißes Bianchi mit rotem Sattel, ließ Schutzbleche und Beleuchtung montieren und begeisterte zunächst Birgit von einem solchen Rad.
Eine denkwürdige Anekdote ist die (partiell gescheiterte) Eroberung des Petersbergs (im Siebengebirge) über die schwierige Südwestpassage, auch als Prozessionsweg bekannt. Heute ist der Grund klar: unsere Räder hatten damals eine Übersetzung von hinten 14-32 (6-fach) und vorne 32-42-52! Also 1:1 als kleinster Gang, und das an ca. 16 kg Rad.
Die Räder wurden dann aus der Tiefgarage geklaut und ich bekam ein neues: ein Centurion Backfire in smoke-lila mit Suntour-Ausstattung (ich hatte damals eine Shimano-Phobie), Birgit hatte keine rechte Lust mehr auf MTB und kaufte sich ein Stadtrad...
Das Centurion hatte unter’m Tretlager schön schmutzexponiert eine Suntour-Rollerbrake, der letzte Schrei mit mittelmäßiger Bremswirkung und völlig unverhältnismäßig hohem Zuwendungsbedürfnis.
Mit dem Umzug nach Euskirchen erbten wir bald zwei alte Specialized-MTBs von meinen Eltern, Birgit fährt ihren Rockhopper Comp immer noch, mitlerweile als Reiseradumbau mit einer kompletten 9fach Deore-Ausstattung von 2004 und den schnellen Ritchey Tom Slick in 1,4”. Ich bekam von meinem Vater ein legendäres Stumjumper Team, an dem ich nach und nach fast alle Teile austauschte, so dass es schließlich mit 11,5 kg für ein Stahlbike recht leicht wurde: Überwiegend XT mit Grip-Shift, der ersten XT V-Brake, einer RockShox Quadra 21 R (mit sagenhaften 65 mm Federweg - eine echte Gummifederung ohne Dämpfung, die diese Gabel aber auch nicht braucht, so schlecht, wie sie federt ;-)). Das Stumpi ist ebenfalls zum
Stadt- und Reiserad umgebaut.

Die Mountainbike-Historie wurde dann 2001 mit einem Canyon FX 5000 vollgefedert fortgesetzt.
Dieses wurde schnell nach Rahmenbruch durch ein
Canyon Nerve XC ersetzt, dieser Rahmen brach auch wieder, noch ein Nerve XC.
2007 begann dann die Liteville-Zeit, gleichzeitig habe ich ein
Hardtail aufgebaut.
Im Winter 2008 kam dann nach dem Verkauf des
Canyon, das im Winter 2007/08 als Schlammrad Dienst getan hat ein neues Rad fürs Dreckige und Grobe hinzu: ein Freeride-Hardtail.
Im Frühjahr 2009 wird das Quantec geschlachtet und zerlegt verkauft, stattdessen kommt ein richtig leichtes
Carbon-Hardtail in den Stall.

Mittlerweile (Spätherbst 2005) ist das Rad soweit verändert, dass wirklich fast nichts mehr vom Original-Rad FX 5000 übrig geblieben ist, z.Zt. noch die Schalthebel! Der aktuelle Stand ist das TA-Rad 2006. Es hat auch wieder eine Reklamation gegeben: die Sitzstreben wurden getauscht, weil das Lager am Horst-Link rechts 1 cm seitliches Spiel hatte, laut Canyon vermutlich ein Materialfehler.

Da sich bei den MTBs soviel ändert und viele Änderungen auch durch Verbesserungen bzw. nicht befriedigendes Material bedingt waren habe ich ab 2002 jedes Jahr den Stand des MTBs zum TransAlp dokumentiert

TA-Rad 2002
TA-Rad 2003
TA-Rad 2004
TA-Rad 2005
TA-Rad 2006

2007 wird ein neues Kapitel aufgeschlagen: ich baue mir ein Liteville auf...