Liteville 2008

so... mal sehen, was das Jahr 2008 mit dem Liteville bringt ;)

Februar 2008 - back to the roots

Nachdem ich mir das Canyon wieder als Dreck- und Winterrad zusammengeschraubt habe hat das Liteville wieder die  XTR-Kurbel zurück. Die Bremsleitung vorne ist endlich einer mit gewinkeltem Abgang gewichen, der Lenker ist etwas in die Breite gegangen: ich habe doch immer wieder weiter nach außen fassen wollen als der Lenker hergab! (630 mm -> 680 mm, beides Syntace Duraflite VRO 7075). Das Liteville macht mir doch am meisten Spaß im Aufbau für technische Touren!
Der Fat Albert bleibt erstmal drauf, für die Alpen werde ich im Sommer wahrscheinlich den NobbyNic SnakeSkin in 2,4” montieren, aber hier und vor allem in den scharfkantigen Ahrsteinen ist der FA ein Sorglosreifen (mit höherem Trainingseffekt ;) ).
Auf der ersten Tour mit dem breiteren Lenker merke ich, dass dieser breiter (ach...) und vor allem auch weniger gekröpft ist als der vorherige - der Abstand Sattel-Lenker ist größer geworden. Zum Glück hab ich aber den VRO drauf und kann noch während der Tour umstellen. So würde ich eher nen VRO in S benötigen (oder statt des XL nen L-Rahmen ;)

März 2008 - mehr Bremspower

Und wieder einmal wird das Liteville schwerer werden: gerade habe ich ne große Bremsscheibe für vorne bestellt, so dass ich auf Anraten einiger anderer etwas heftiger fahrenden Kollegen von den montierten 180/160er auf 210/180er Scheiben umsteige. Bin mal gespannt, wie sich das bewährt... und ob ich die Bremse schleiffrei montiert bekomme - aktuelle klappt das noch nicht, weil die Monsterscheibe etwas Unwucht hat.

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Am Hinterrad lässt sich jetzt die Bremsleitung perfekt verlegen

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April 2008 - Frankreich (?) rockt

Über den Liteville-Fred des IBC-Forum www.mtb-news.de war aus einer verrückten Geschichte ein Liteville-Treffen in Chambery geworden, dort lag Schnee und beim Abendessen wurden Eifel-Litti, bacchus22 und ich nach Finale Ligure weitergeleitet. Alle Infos auf www.liteviller.de

 

Vor Finale wird noch schnell ein VRO in S montiert, das Rad sieht jetzt so aus:

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Für diese Seite interessant: dort wurde mein Liteville endlich entknackt, nachdem Michi schon ganz blass wurde, als er mich den Berg hochknacken hörte: es fehlte eine Fase am Tretlager auf der rechten Seite, die erst ab Mk3 eingefräst wurde. Diese wurde nachgearbeitet, der Steuersatz auch nochmal gesäubert und neu eingebaut (er sitzt bei mir leider nicht ganz perfekt, hat minimales Spiel) - und jetzt ist mein Knackville endlich ein richtiges Liteville! Danke, Syntace und Liteville und alle am Finale-Trip beteiligten!

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am ersten Tag regnet es bis Mittag in Strömen, danach weniger. Ich fahre in kompletter Regenmontur trotzdem noch 3x auf’s Alto piano rauf (insgesamt 1300 Hm) und reite geniale Trails. nass, neblig, teils vom Wind verblasen (Mann, was waren das geile Bedingungen zum Windsurfen...!) gestaltet sich das nicht einfach und ich komme an die Grenzen meiner fahrtechnischen Möglichkeiten.

siniSteil600x800

Michis Bemerkungen zum Gewicht meines Rades führen mich dann doch zu Überlegung, irgendwie unter die 13 kg-Marke zu kommen.
Der Plan hierzu:

  • Lenker: vom Duraflite 680/12° auf Vector Carbon 680/12° (-50 g)
  • Vorbau: vom VRO S auf F119/90 mm mit Titanschrauben (-85 g)
  • Reifen: vom Fat Albert auf Nobby Nic 2,4” (-200 g)
  • Bremse: von Louise FR05 210/180 auf Formula “the one” 180/180 (-200 g)

das wären in der Summe ca. 500 g, damit sollte ich bei ca. 13,2 kg landen.
eventuell später:

  • Gabel: von Pike coil auf Magura Thor (- 400 g)

Juni 2008: 13,15 kg!

Sehr schicke Teile veredeln das Liteville: eine Formula “the one” 180/180 und die Lenker-Vorbau-Kombi von Syntace.

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das neue Cockpit                                                         Bremsleitungsverlegung hinten

LVAntriebsseite800

Obwohl die Bremse nach der ersten Tour über 30 km sicher noch nicht eingebremst ist, zeigt sie doch schon eine deutlich höhere Bremskraft als die vorher montierte Magura Louise. Die Dosierbarkeit scheint erstmal schlechter, wird sich noch zeigen.

Das neue Cockpit besticht durch niedriges Gewicht und eine schlichte, schlanke Optik.

Juli 2008

Für den diesjährigen Alpenurlaub werden nur wieder die Fat Alberts montiert, das Rad wiegt damit 13,4 kg.
Ansonsten: bewährte Teile und große Vorfreude.
TA-Rad 2008

September 2008

und immer noch ein Riesenspaß - in den Ahrbergen mit Jörg (auf dem Koppen):

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(Steiner-Berg Trail-Abfahrt, Schlüsselstelle 1):

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September 2008

Zwei Ereignisse stehen an: Trail-Scout-Ausbildung durch die DIMB in Daun und das Brocken-Rocken. Dafür wurde zunächst mal die Schutzkleidung ein bisschen aufgerüstet - ich hoffe, dass das nicht nötig war!

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Trailscout-Ausbildung bei der DIMB in Daun

vier geniale Tage mit Input (Recht, Technik-Didaktik, Karten- und Wetter-Kunde,...) sowie vielen Übungen on Trail und Guidingtechniken bei schönstem Wetter in Daun.

beim Techniktraining:

Gruppe Technik

Guiding-Technik am Totenmaar

Gruppe Totenmaar

über den Dächern von Daun

über Daun

Abschlussfoto

Gruppe

 

Oktober: Brocken-Rocken 3-2008 - und im Anschluss weitere Aufrüstung...

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in voller Montur beim Einstieg Eckerlochstieg (mittlerer Teil) - ist sehr viel steiler, als es hier rüberkommt. Kommentar der Wanderer: “Da kann man nicht runterfahren! Da sind überall Steine und Wurzeln! Da sind wir kaum zu Fuß hochgekommen! Fahren sie doch lieber die Straße, das geht viel besser!” - “Aber wir sind doch extra die Straße hochgefahren, um hier runterzufahren.”

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und ich stelle fest, dass mein Liteville ein wenig schwachbrüstig aufgebaut ist für solche Aktionen...

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nächster Umbau ist eine Lyrik U-Turn, dazu fettere Reifen, vermutlich die neuen Fat Alberts.
Die Lyrik Coil ist nur 214 g schwerer als die Pike Coil. Ich baue sie am 20.10. ein und treffe auf der Straße Henning. Der erzählt mir, dass Manfred sein Liteville von Lyrik wieder auf Pike abgerüstet hat. Dies und die ersten Meter auf der Straße mit leicht abkippendem Lenkverhalten machen mich doch zielmich nervös, ob das wohl die richtige Entscheidung war?

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Nachmittags fahre ich mit Jörg eine schöne Trailrunde  und alle Befürchtungen “vanish in the haze” - ich ballere über den Wurzeltrail zu den Katzensteinen runter wie noch nie und habe das Gefühl, langsam zu sein! Sagenhafter Performance-Gewinn gegenüber der Pike, das hatte ich wirklich nicht erwartet.

Dezember 2008

Mit Eddy zum Spielen und Fotografieren bei schönstem Winterwetter in Nideggen (0°C, gefrorener Boden, Sonne und Dunst)

noch im Schatten: Eddy beim Umsetzen in ner gemeinen Kurve

Steilpassage - jetzt in der Sonne

selbe Stelle, aber anderer Fahrer und von vorne

nee, wat ess dat schön he!

manche ausgesetzten Trails sind hier etwas löchrig...

Umsetzten - bei Versagen geht's direkt 70 m tiefer in die Rur ;)

verblockter Trail bergab

verblockter Trail bergauf (mit Sicherung)

Flow!

schön war's!

Ein tolles Jahr auf Liteville - 2009 geht das Abenteuer weiter!