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0. Tag: Freitag, 30.6.: Anreise 1. Tag: Samstag, 1.7.: Lindau am Bodensee - Au im Bregenzer Wald 2. Tag: Sonntag, 2.7.: Au - Konstanzer Hütte (Hochtannbergpass, Flexenpass, Arlbergpass) 3. Tag: Montag, 3.7.: Konstanzer Hütte - Heidelberger Hütte (Verbellner Winterjöchl, Zeinisjoch) 4. Tag: Dienstag, 4.7.: Heidelberger Hütte - Lü (Fimberpass, Pass da Costainas) 5. Tag: Mittwoch, 5.7.: Lü - S. Caterina (Döss Radond, Pass Val Mora) 6. Tag: Donnerstag, 6.7.: S. Caterina - Cógolo (Gavia-Pass, Montozzo-Scharte) 7. Tag: Freitag, 7.7.: Cógolo - Stenico (P. Campo Carlo Magno) 8. Tag: Samstag, 8.7.: Stenico - Riva - Rovereto (Sella di Calino, P. S. Giovanni)
0. Tag: Freitag, 30.6.2006 Anreise und Fußball
Nachdem Heinz Donnerstags entschieden hatte, dass er nicht mitfährt - er musste sich um seinen Vater kümmern - fahre ich Freitag 11.00 Uhr los nach Bad Saulgau. Eine Stunde Stop and Go auf der A8 vor Stuttgart, zum Glück mit dem kleinen Auto mit Klima-Anlage und Rad drinnen (= wind- schnittig!): das geht wenigstens flott, wenn die Bahn frei ist. Bei Andi angekommen machen wir uns sofort zum Public Viewing auf: WM-Viertelfinale Deutschland- Argentinien, für mich als “Zu-Hause-Gucker” eine neue Erfahrung: in einem (zugegebenermaßen recht schönen) Parkhaus ist ein Bierstand, eine Leinwand mit Beamer und dicke Boxen aufgebaut, das ganze mit den Fahnen der teilnehmenden Länder geschmückt. Horden von Oberschwaben außer Rand und Band bevölkern die Tische, singen die Nationalhymne im Stehen mit und stimmen zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit Schlachtgesänge an. Ich singe mit, lerne Schlachtrufe und nach gut 2 Stunden Spielzeit bin ich über mich selber erstaunt, zu welchen Begeisterungsstürmen mich Fußball hinreißen kann. Das Elfmeterschießen stimmt euphorisch für die nächste Aufgabe, das Finale scheint sicher! zum Spiel Bei Andi dann der obligatorische Nudelsalat, er hat tatsächlich widerwillig einen halben Ansatz hergestellt, so dass wir diesen auch vollständig vernichten können. Wir trinken ein paar Bier (ich) resp. Radler (Andi), machen noch den letzten Feinschliff an der Route für morgen (die ja noch komplett ohne Roadbook oder GPS gefunden werden muss). Gepackt ist alles, wir stellen die Wecker auf 6 und legen uns in die Betten.
1. Tag: Samstag, 1.7.2006 Lindau am Bodensee - Schönbachtal - Au im Bregenzer Wald 1470 Hm / 81 km
1/4 vor 6 bin ich wach: aufgeregt (wie schon die letzten drei Nächte)! Wir frühstücken, packen die letzten Sachen ins Auto und fahren mit dem Toaster mit defektem Auspuff und deshalb kernigem Sound nach Lindau. 10 vor 9 starten wir, gemütlich am Bodensee auf dem Radweg entlang bis zur Bregenzerach (bzw. Bregenzer Ache je nach Karte), an dieser weiter auf Radweg entlang leicht berauf bis zur letzten Brücke bei Oberfeld. dort direkt hinter der Brücke rechts rein und einen steilen Trail bergauf. Dies soll für heute auch die einzige fahrtechnische Herausforderung bleiben. Aber schon nach 200 m sind wir auf der schönen Straße nach Alberschwenda und fragen uns, wie man diesen Ortsnamen wohl ausspricht. 300 Hm schrauben wir uns über die Ache hinauf, in Alberschwenda wird Obst gekauft und teils gegessen, nach Egg fahren wir auf der Bundesstraße ab, da wir heute noch ein gutes Stück weit kommen wollen. Hier gäbe es sicher auch Möglichkeiten, Waldwege und einen zusätzlichen Berg, den Brüggelekopf, zu fahren. Von Egg an fahren wir dann die markierte Radroute bis zum Schettereggerhof, machen Mittag mit Suppe und Omelette, dann weiter Richtung Schönbach. Der Weg ist überwiegend eine gute Schotterfahrstraße, die Steigung angenehm, durchaus das richtige für den ersten Tag zum Einrollen. Nach stetem Auf-und-Ab auf Schotter sind wir um 15 Uhr in Schönbach und befinden wir uns in einer Modelleisenbahn-Landschaft, von hier dann auf neuer Asphaltdecke nach Bizau. Hinter Schönbach wird Heu gemacht, Mutter mit zwei Jungs, ca. 14 und 12 Jahre alt: die Mutter arbeitet im Steilstück, der 14jährige fährt einen kleinen Heuwendetrecker über die Wiese, der 12jährige nimmt sich das Auto (ohne Nummernschild und Rücksitze): er kann kaum gleichzeitig Pedale und Lenkrad erreichen und dabei noch aus der Scheibe gucken, aber mit breitem Grinsen braust er vor uns davon. In Bizau entschließen wir uns, den engen und steilen Straßenpass nach Schnepfau zu nehmen. Dort findet ein großes Feuerwehrfest statt mit modernem Mannschaftsdreikampf: ein Parcours muss bewältigt werden, die anderen Disziplinen scheinen Baggern und Löschen zu sein, ein großes Bierglas hat fast jeder in der Hand und es sieht nicht so aus, als sei dies das erste, geschweige denn das letzte bei den meisten... Auf Radweg fahren wir wieder an der Bregenzer Ache angelangt noch bis Au. Vor der Touri-Info steht ein Telefon, von dem maus man die Pensionen anrufen kann. Vieles ist belegt, das Preisgefüge ist knackig: 60-70 € HP/PErson scheint normal für eine ***-Pension! Im Gasthof Hubertus unterhalb der Kanisfluh finden wir dann aber doch noch eine preiswertere Unterkunft (33 € ÜF). Wir duschen, ich verschlafe das Spiel Portugal-England (Portugal gewinnt im Elfmeterschießen). Zum Abendessen gibt’s Süppchen, dann für Andi Tiroler Gröstl, für mich ein Schnitzel mit Spätzle und Gemüse. Zum Nachtisch Brasilien-Frankreich (0:1), es nerven die unglaublich vielen und hartnäckigen Fliegen, die sich überall rumtreiben!
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2. Tag: Sonntag, 2.7.2006 Au - Hochtannbergpass - Lech - Flexenpass - Arlbergpass - St. Anton - Konstanzer Hütte 1750 Hm / 58 km
Die blöden Fliegen nerven die ganze Nacht, so sind wir, obwohl es erst um acht Frühstück gibt viel früher wach. Wenigstens ist das Frühstück vollständig und gut, um 9:04 starten wir. Zunächst auf Radweg, dann ab Schopenau Straße bis auf den Hochtannbergpass (1679 m): knapp unterhalb der Passhöhe ist schon von unten imposant eine Betonkonstruktion zu sehen, auf der sich eine Serpentine freischwebend nach oben schraubt. Von der Passhöhe an ist auf der nagelneuen Kompass-Karte ein Radweg Richtung Körbersee eingezeichnet - dummerweise steht am Einstieg in diesen Weg ein rundes rotweißes Schild mit einem Rad drauf. Zudem sind Busladungen älterer Touristen unterwegs, so dass wir frustriert und wütend weiterfahren. Wir rechnen nun mit einem fast vollständigen Asphalttag... Dann sehe ich aber direkt hinter der Passhöhe ein Wanderweg-Schild “Alte Salzstraße”. Diese entpuppt sich als sehr schöner und gut fahrbarer Trail, der uns bis in den Ortskern von Warth führt. Der Genuss wird lediglich durch viele Gatter getrübt. Von Warth bis Lech Straße, am Brunnen dort Trinkwasser bester Qualität, dann sind wir wieder auf unserer Route (und beginnen das Experiment “Transalp mit GPS”, hier startet unsere Stanciu-Strecke). Zum Flexenpass sind’s noch 350 Hm, die Auffahrt führt teils über die Straße, teils über eine parallel verlaufende Schotterpiste, die aber teilweise weggeschwemmt ist. Vor Zürs ist der Untergrund zwar Asphalt, allerdings ist dieser völlig verblockt! (guckst du bei den Photos...) Auf der Passhöhe machen wir Mittag mit Blick auf die Lawinenschutzgallereien, durch die wir dann abfahren. Es folgen 200 Hm Auffahrt zum Arlbergpass, die Abfahrt nach St. Anton ist rasend schnell, ich fahre persönlichen MTB-Rekord (83 km/h). Ab St. Anton beginnt dann der diesjährige Transalp so richtig: der erste Schotterpass führt uns in Verwalltal. Die traumhafte Landschaft macht die Auffahrt zum reinen Vergnügen, um 1/2 4 sind wir an der Konstanzer Hütte (1700 m). Die Heilbronner Hütte (2300 m) auf der Passhöhe ist noch weit, insbesondere, da ein längeres Schiebestück droht. So machen wir lieber früh Feierabend, genießen den Abend: Duschen nach lustiger Anleitung, Bier, Radler und Pfeife, 18 Uhr lecker Abendessen (A: Älplertrio (Röstkartoffeln, Schinken und Ein) M: Hirtennudeln, dazu Salat und hinterher ein leckerer Kaiserschmarrn.
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3. Tag: Montag, 3.7.2006 Konstanzer Hütte - Schönverwalltal zur Heilbronner Hütte - Galtür - Ischgl - Fimbertal bis Heidelberger Hütte 1570 Hm / 47 km
Nach einer mäßigen Nacht sitzen wir schon um 7 Uhr am Frühstückstisch: 7,90 € für eine Tasse Kaffee, 3 Scheiben Brot, Butter, einen Klecks Marmelade, je vier hauchdünne Scheiben Fleischwurst und Käse. Aber es macht satt und um ¼ nach 8 sitzen wir schon auf den Rä-dern um die fehlenden 600 Hm bis zum Verbellner Winterjöchl in Angriff zu nehmen. Die ersten 300 Hm durch das Schönverwalltal sind fahrbar, dann kommt ein Steilstück, welches sich teils nicht schieben lässt, sondern tragend überwunden werden muss bis zur Heilbronner Hütte auf 2300 m. Auf der Höhe ist der Weg wieder fahrbar, bei einer Bachquerung nehme ich ordentlich Schwung um das gegenüberliegende Steilstück aus dem Bachbett heraus zu überwinden – und loche in weichen Kies im Bachbett ein: Salto, nass und dreckig, aber zum Glück nix passiert, obwohl ich auf meine im Februar beim Skifahren lädierte Schulter abrolle. Das ist zwar mein einziger Sturz auf dieser Transalp, hat aber zur Folge, dass ich auf der ersten verblockten technischen Abfahrt, die heut noch kommen wird, fürchterlich ängstlich bin und manches schiebe, was ich sicher auch fahren könnte... Auf Höhe der Heilbronner Hütte machen wir auch ohne Schild ein Selbstauslöserpassphoto. Die Abfahrt wird nach kurzer Zeit abrupt gestoppt: erst ein, zwei kurze, scharfe Pfiffe, dann läuft der Revierchef über den Weg und verschanzt sich in einer Kuhle. Als er (oder ist es eine sie?) merkt, dass ich anhalte, richtet er sich auf, zeigt sich in ganzer Schönheit und lässt mich 3, 4 Photos machen um dann wieder zu verschwinden. Auf der weiteren Abfahrt sehen wir noch mehr Murmeltiere, die es offensichtlich nicht besonders eilig haben, sich zu verstecken. Bis zum Abzweig „Zeinisjoch“ flitzen wir auf schnellem und gut fahrbaren Schotter bergab. Hier beweist sich zum ersten Mal das GPS: der schlecht sichtbare Abzweig ist vorbei, der Pfeil auf dem Display entfernt sich von der vorgezeichneten Route. Schon nach 200 m habe ich die Gewissheit, dass wir den Abzweig verpasst haben – zurück! Das ist so überhaupt kein Problem, bei früheren AlpenX sind uns solche Dinge auch öfter passiert, wenn man aber erstmal 100 Hm zuviel abgefahren ist bleibt man doch auf dem breiten Schotterweg und fährt nicht zum Traileinstieg zurück. Nun geht es zunächst auf einem verblockten Trail auf der Höhe entlang und dann vom Zeinisjoch steil bergab auf Trail und Wiesenpfad. Wie oben schon erwähnt erreiche ich meine Angstgrenze sehr früh, Andi fährt deutlich mehr als ich, ich schiebe mehr, als ich selber für möglich gehalten hätte... Vermutlich handelt es sich um eine Kombination der psychologi-schen Folgen des Saltos ins Bachbett und des letztjährigen Sturzes. Aber wir erreichen auf Höhe des Kops-Stausees wieder die Schotterstraße, der wir Richtung Galtür bergab folgen. Nach kurzer Zeit erreichen wir die Wasserscheide Rhein/Donau, und die ist hier besonders spektakulär inszeniert: ein kleiner Bach kommt den Berg herunter und teilt sich am Wegrand: eine Hälfte fließt Richtung Rhein, eine Richtung Donau. Von der un-bändigen Versuchung, in den Bach hineinzupinkeln hält uns nur eine penetrante Zuschauerin ab ;). In Galtür bestaunen wir die gigantischen Lawinenverbauungen, die sich sowohl hoch über den Orten an den Berghängen als auch im Tal in Form einer gigantischen aus Felsblöcken aufgetürmten deichartigen Mauer befinden, die nach dem Lawinenunglück vom 23.2.1999 dort gebaut wurden. Am Bach entlang fahren wir weiter nach Ischgl, dort machen wir vor der barocken Kirche mit ihrem schönen Friedhof mit den typischen schmiedeeisernen Kreuzen in großer Hitze Mittagspause, nachdem wir im Ort etwas eingekauft haben. Ischgl ist ein typischer Wintersport-Ferienort, nun im Hochsommerschlaf, es ist trotz riesiger Hotels wenig los. Alle Straßen im Ort sind extrem steil, so bringt der Einkauf zusätzliche Höhenmeter ;). Nach der Pause geht es bei bis zu 45 °C ohne Schatten auf Asphalt sehr steil (Durchschnittssteigung: 16%!) bergauf ins Fimbertal. Nachdem der Einstieg aber geschafft ist wird’s gut fahrbar, Schotter, landschaftlich sehr schön – nur die Hitze macht Probleme. In der Heidelberger Hütte kostet die Halbpension nur 22 €... (...obwohl wir gerade auf Schweizer Gebiet angekommen sind: man beachte Währung und Preis, insbes. im Vergleich zur Übernachtung in Lü!)
Gemüsesuppe Jägerschnitzel mit Spätzle Apfelstrudel
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4. Tag: Dienstag, 4.7.2006 Heidelberger Hütte - Fimber-Pass - Scuol - S-charl - Pass da Costainas - Lü 1530 Hm /52 km
Heute gibt es zum Frühstück in der Hütte ein Buffet – also Müsli zusätzlich und genug Kaffee. Kurz nach acht sitzen wir auf den Rädern, um nach 100 m wieder abzusteigen und eine Stunde zum Fimberpass (2608 m) zu schieben. Die Schiebepassage wird durch verschwenderische Blumenpracht am Weg versüßt, die mir auch die eine oder andere Ausrede zur Pause verschafft. Die folgende Abfahrt ist ein Traum: verblockter Singletrail, der nach kurzer Gewöhnung sicher fast vollständig fahrbar ist. Eine andere Gruppe, die viel schiebt, lassen wir so zunächst mal hinter uns. Am Bach Aua Chöglias angekommen wird’s aber mühseliger: die Unwetter der letzten Zeit haben viel vom am Ufer entlang laufenden Trail weggespült, so dass wir durch das Schotterbachbett schieben müssen. Hinter Griosch fahren wir im Gegensatz zu der anderen Gruppe den Trail am Bach entlang Richtung Zuort. Dabei stürzt Andi und verletzt sich leicht. Später wird dieser Trail aber auch streckenweise unfahrbar: auch in den Bach abgestürzt! Dann bis Zuort wieder fahrbar, stoßen wir auf einen Wanderweg mit Radmarkierung, so dass wir von der GPS-Route abweichen. Zunächst traumhaft flowiger Waldtrail, dann stehen wir vor einer unglaublichen Hängebrücke im Indiana-Jones II-Stil. Supersteil schieben wir die Räder hinüber um von der anderen Seite zu sehen, dass die Vorgängerkonstruktion abgestürzt im Bach verrottet. Leider muss danach noch einiges geschoben werden, da der Trail zu steil ist, bis wir auf die Schotterstraße nach Sent treffen. Sent ist ein extrem malerischer Engadiner Ort mit einer schönen Kirche aus dem 15. Jahrhundert, die schon Anfang des 16. Jh reformiert wurde. (Sie hat aber einen Taberankel). Als Altar dient eine Holzplatte auf einem alten Taufstein, die Konstruktion erinnert an Ottos Tischplatte auf dem Billiardtisch. Hinter Scuol überqueren wir den Inn auf einer hohen Fußgängerbrücke, dann folgt ein steiler Asphalt- und später Schotteraufstieg Richtung S-charl. Auf dem Weg kommen wir an einem gigantischen Steinmanderl-Feld vorbei, Andi fügt natürlich eins hinzu. Das Tal ist bis auf 1700 m eine einzige große Schutt-Halde, dann weitet es sich plötzlich und geht in eine unwirklich schöne, von Blumen übersäte Landschaft über. S-charl ist ein winziger Ort auf 1800 m, der Parkplatz ist vor dem Ort, der Pendelbus nimmt von Scuol auch Fahrräder auf einem Heckträger mit hinauf. Am Dorfbrunnen machen wir bei großer Hitze im Schatten lange Rast (von 14-15 Uhr). Dann geht es weiter auf Schotter in sehr angenehmer Steigung durch lichte Kiefernwälder, uns kommen Kutschen entgegen, wir passieren den höchsten zusammenhängenden Arvenwald (Zirbelkiefer) von Tamangur. ab der Alpe Astras dann ein Trail durch Latschenkiefern bis zum Pass da Costainas (2251 m), fast auf konstanter Höhe verlaufend. Am Pass eine weitere optische Überraschung: auf über 2100 m Höhe stehen wir in einer an ein Kitschgemälde erinnernden Landschaft: Felspyramiden im Hang, schneebedeckte Hänge im Hintergrund, blumendurchsetztes Gras – und ein phantastisch fahrbarer Schotterdownhill. In Lü (die höchstegelgene eigenständige politische Gemeinde Europas mit 70 Einwohnern) finden wir einen Gasthof mit Fernseher (heute ist Halbfinale!), schönem Zimmer, Wäscheservice und Radlerspaghetti. Deutschland verliert in der Verlängerung 0:2 gegen Italien, die Tore fallen in der 118. und 120. Minute.
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5. Tag: Mittwoch, 5.7.2006 Lü - Döss Radond - Val Mora - Lago die Fraele - Bormio - S. Caterina 1290 Hm / 68 km
Einer von den perfekten Bike-Tagen!
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6. Tag: Donnerstag, 6.7.2006 S. Caterina - Gavia-Pass - Pezzo - Rif. Bozzi - Forcellina di Montozzo - Cógolo 1970 Hm / 56 km
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7. Tag: Freitag, 7.7.2006: Cógolo - Madonna di Campiglio - Stenico 1210 Hm / 83 km
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8. Tag: Samstag, 8.7.2006 Stenico - Riva - Rovereto 860 Hm / 55 km
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